Moldawien – eines der ärmsten Länder Europas

Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurde Moldawien 1991 eine unabhängige Republik. Das kleine Land grenzt im Westen an Rumänien, im Norden, Osten und Süden wird es von der Ukraine umschlossen. Das Land trat 2009 der «Östlichen Partnerschaft» bei. Dabei handelt es sich um ein Assoziierungsabkommen der EU mit verschiedenen Staaten der Region (Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien, Ukraine und Weissrussland). Die EU unterstützt Moldawien im Aufbau einer Marktwirtschaft sowie einer funktionierenden Demokratie. Moldawien ist einer der ärmsten Staaten Europas. Ein Viertel der werktätigen Bevölkerung ist ins Ausland abgewandert. Das von ihr überwiesene Geld nach Moldawien übersteigt die Summe des Bruttosozialprodukts (nominal ca. 5 Milliarden Dollar, pro Kopf 1’800 Dollar). Wirtschaftliche Schwerpunkte in Moldawien liegen im Bereich der Landwirtschaft (Gemüse-, Obst-, Tabak- und Weinanbau).
Glücklicherweise haben sich die jüngsten Ereignisse in der Ost-Ukraine bisher nicht negativ auf das Criuleni-Projekt ausgewirkt.




typische moldawische Agrarlandschaft mit dem tiefeingeschnittenen Fluss Räut